Auf den Spuren der Inca

IMG_0036IMG_0023IMG_0016IMG_0010Eine Wanderung über die Berge rund um Sucre. Aber keine ganz gewöhnliche Wanderung! Diesen Weg sind schon die Inca gegangen um ihre Ware zu transportieren. Mit vierzig Kilo auf dem Rücken ging es Kilometer weit die Berge hoch. Für uns, die sogar den Luxus von passendem Schuhwerk und Rucksäcken genießen konnten, war es eine ziemliche Anstrengung! Und wir sind den Weg „nur“ runter gelaufen und das ohne wirkliches Gewicht auf dem Rücken.

Wir sind morgens früh mit einem Micro die Berge hoch ge… Naja fahren kann man dazu nicht sagen! Wir waren eindeutig zu viele für den Bus und mansch ein Stück mussten wir auch laufen. Bei jeder Kurve, in denen der Bus sich gefährlich in Richtung Abhang gelegt hat, hat mein Herz einen Satz gemacht. Ich glaube ich werde mich nie an diese Straßen… nein Wege über die Berge gewöhnen. Dafür habe ich die Aussicht, die sich uns während der ½ stündigen Fahrt geboten hat, genossen. Zu mindestens wenn mir der Staub nicht die Sicht versperrt hat.

Oben Angekommen, und froh heile angekommen zu sein, ging das Abenteuer los: Ein nicht ungefährlicher Weg, vorbei an Felswänden und Abhängen, mit einem atemberaubendem Ausblick auf das Wunder Natur, den ich teils schweigend genossen habe. Um den Kopf gebundene Tücher oder T-Shirts schützen vor der Sonne und ein wenig Gesang sorge, wenn nötig, für neue Motivation.

Ich bin unheimlich Froh den Weg gegangen zu sein, um daran erinnert zu werden was Fahrrad, Bus und Auto doch für Luxus sind! Wir beschweren uns über eine zu schwere Handtasche und die Inca schleppten damals unzählige Kilos die Berge hoch.

Beim wandern konnte man wunderbar die Natur bewundern, die Türkis gefärbten Berge, die ewig hohe Felswände oder einfach die Sonnenstrahlen. Naja außer man war gerade damit beschäftigt nicht über den ungleichmäßigen Stein- und Felsboden zu stolpern, der, laut Aturo, schon für einige Knöchelbrüche gesorgt hat. Jeder Schritt musste gut überlegt werden! Aber ich mag es wenn Abenteuer auf Meditation trifft und man einfach alles vergessen kann.

Auf dem Weg haben wir mal das Echo ausprobiert, Ziegen gehört und Kühe gesehen. Wir waren gute drei Stunden lang unterwegs und auch dementsprechend fertig als wir unten angekommen waren. Heilfroh sitzen zu können haben wir uns alle in den Micro gesetzt, beziehungsweise gehockt. Denn es gab nicht genug Sitzplätze für alle. Nicht mal ansatzweise: Die einen saßen auf dem Schoß anderer, die anderen auf dem Boden. Aber da war uns dann auch egal! Wir waren froh über jegliche Möglichkeit zu sitzen und im Schatten zu sein.

Ein wirklich gelungener Trip auf den Spuren der Zeit!

Besos,

Saritaa

 

Ps.: Ich kann wegen dem WLAN leider nur vereinzelte Bilder hochladen. Aber ich zeig sie dir alle wenn ich zurück bin, versprochen!

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Ein Kommentar zu „Auf den Spuren der Inca

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