Größter Spiegel der Welt

 

Holaa,
Nach meiner Reise bin ich für ein paar Tage zurück nach Sopachuy um bei schönstem Wetter am Fluss entspannen zu können. Dann ging es aber auch schon wieder nach Sucre zum Zwischenseminar. Für eine Woche wurden wir Freiwilligen zusammengetrommelt: Wir haben viel über Boliviens Geschichte und Politik und über die Einsatzstellen der anderen Freiwilligen gelernt. Jeder Einsatzort hat seine Einsatzstellen präsentiert und über seine bisherigen Erfahrungen erzählt. Wir Sopachuenos haben zum Beispiel unseren Vortrag mit Gesang der Sopachuenischen Hymne begonnen. Das kam besonders gut an!
Außerdem hat uns unser pädagogischer Begleiter, unser geliebter Nico, besucht. Wir haben uns unglaublich über seinen Besuch gefreut, okay wir haben uns mindestens genauso über die Volunta-Kugelschreiber und die deutsche Schokolade gefreut, die er uns mitgebracht hat 😀
Am letzten Tag haben Ariane, Ann-Sophie, drei weitere Freiwillige und Ich uns entschieden noch für einen Tag zum Salar de Uyuni zu fahren. Dieser ist nämlich zur Regenzeit mit einer Wasserschicht bedenkt und bildet somit einen gigantischen Spiegel. Am Tag konnte man also auf Wolken laufen und in der Nacht durch ein Sternenmeer. Wir haben gleich nach unserer Ankunft in Uyuni eine Tages und Nacht Tour gebucht. Die Tagestour hat noch am selben Morgen begonnen: wir haben im größten Spiegel der Welt den Himmel sehen dürfen und viel Spaß gehabt. Um Geld zu sparen haben wir nach der Tagestour in Restaurants gewartet bis es ein Uhr Nachts war und endlich die Nachttour los ging. Lange Stunden des Wartens, denn so ein Ausflug auf den Salar ist ganz schön ermüdend. Die Nachttour hat also mitten in der Nacht begonnen: Wir sind zwei Stunden zum Spiegelnden Teil des Salzmeeres gefahren, haben dort unsere Zelte aufgeschlagen und die ganze Nacht verweilt. Okay es gab keine Zelte sonder nur undichte Gummistiefel, Plastikhocker und Tee gegen die eisige Kälte. Es war die ganze Nacht lang bitter Kalt und dass wir die ganze Zeit im Wasser standen hat das Ganze nicht besser gemacht. Aber dieses Bild, das sich uns ergeben hat, hat alles entschädigt. Man kann auf dem Salar so viele Sterne sehen wie sonst wahrscheinlich nirgends. Und das nicht nur im Himmel sonder auch gespiegelt auf dem Boden. Einfach atemberaubend! Dass sollte jeder mal in seinem Leben gesehen haben. Nach einer Stunde schlaf im eiskalten Auto konnten wir dann den Sonnenaufgang bewundern. Der Gelbe Ball ist langsam zwischen den Bergen aufgegangen und hat den Spiegel in honiggelbes Licht getaucht, einfach atemberaubend.. Das war mindestens genauso schön wie der Sternenhimmel! Die Stunden frieren haben sich also wirklich gelohnt.
Ich bin froh der Spontanen Idee beigetreten zu sein, und noch einmal zu Salzmeer gefahren zu sein!
Danach ging es zurück ins schöne Sopachuy, wo bald auch schon wieder die Schule anfängt.
Besos,
Sarita
Ps.: Egal wie schön es ist zu Reisen, ich bin froh wieder zurück in Alltag zu kommen und wieder mit den Kindern arbeiten zu dürfen!

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