Cepillos por Sopachuy

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Holaa,

Dank einer erstaunlichen Anzahl an Spendern sind weit über 100 Zahnbürsten, Zahnpastatuben und Zahnputzbecher via Post, hier in Sopachuy angekommen.
ALLERHERZLICHSTEN DANK AN ALLE HELFER!
Einen Teil, und zwar die Zahnbürsten die Caroline Thorbecke, Schülerin der 5. Klasse des MSM-Gymnasiums Krefeld, als erst elf jährige Gespendet hat, habe ich den Kindern des Kindergartens Sopachuy gegeben. Die Kinder haben sich riesig über die Spende gefreut und putzen nun Dank Caroline jeden Tag fleißig ihre Zähne.
Ich habe selten solch ein Strahlen im Gesicht dieser Kinder gesehen wie an dem Tag als sie ihre Zahnbürsten bekamen. Jedes Kind weiß woher und von wem die Zahnbürsten gekommen sind und wie man sie zu behandeln hat.
Nochmals Danke Caroline für deinen Einsatz!

Der Rest der Zahnbürsten geht an die Kinder auf dem Land. Ich fahre mit dem Krankenhauspersonal bei ihrer monatlichen Visite der Außen- comunidades mit. Da diwege in sehr schlechten Zustand sind ist der Krankenwagen mit dem wir dort umfunktionierter Jeep, der zwei kleine Bänke zum Sitzen biete. Zwei ungepolsterte, kleine, ungemütliche Bänke die für ordentlich Rückenschmerzen, bei solch einer Strecke sorgen. Nach zwei Stunden rumgeschüttel kommt man irgendwo im nirgendwo an, wo schon die Menschen, die im Radius von einer Stunde Entfernung leben, auf die Ärzte warten. Innerhalb einer halben Stunde wird das nötigste Equipment aus seinen Kisten in einen Multifunktionsraum geräumt und aufgebaut. Dann werden von allen Kindern erstmal Name und Vitalwerte genommen und notiert, was auch öfter mal für Geschrei sorgt. Anscheinend macht es nicht so viel Spaß gewogen und gemessen zu werden. Ist diese „Tortur“ überstanden müssen die armen Kinder zum Zahnarzt. Der kontrolliert aber eigentlich nur, weswegen das, zum Glück, nicht all zu oft für Tränen sorgt 😀 Und schließlich kommen die Kinder dann zu mir, einer weißen Fremden, die irgendwie nicht in das Bild passt und Zahnbürsten aus Deutschland bei sich stehen hat. Ich erkläre dann meistens zu erst, dass Zahnbürsten aus Deutschland gespendet würden für Kinder vom Land, da es ganz wichtig ist sich regelmäßig die Zähne zu putzen. Dann erkläre ich in Anwesenheit der Mutter oder einer älteren Schwester, an einem Modellgebiss, wie man richtig Zähne putzt und wann. Und schlussendlich darf sich das Kind dann eine geeignete Zahnbürste aussuchen und mit Zahnputzbecher und -paste mit heim nehmen.
Das sorgt für Begeisterung bei groß und klein und vor allem für ein besonders gutes Gefühl bei mir und denen die gespendet haben. Besonders toll ist aber der Gedanke, dass diese Kinder wohl nicht Opfer von Karies und Zahnschmerzen werden!

Es ist leider nicht leicht solche Projekte auf die Beine zu stellen! Leider gibt es immer mehr die nicht Spenden wollen, die ihre Augen verschließen. Mit nur ein, zwei Euro kann man hier zwei bis vier Zahnbürsten kaufen. Würde also jeder der dies hier liest auch nur fünf Euro Spenden könnte ich hier super viel erreichen und verbessern! Wenn man also anstatt einen Eisbecher zu essen für wohltätige Zwecke spendet kann hier vor Ort vieles verbessert werden.
Man darf nicht aufhören zu Spenden nur weil man es schon öfters gemacht hat. Wir sind eine Welt und müssen zusammenhalten.
Jeder hilft wo er kann. Zumindestens sollte es so sein, oder nicht?

Besos,
Sarita

Ps.: Nochmals vielen vielen Dank an Alle die, die in welcher Form auch immer mitgeholfen haben! Ohne euch hätte ich das nicht geschafft!

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